Tag Archive for 'Open Source'

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[Ubuntu] Schnellste Paketquelle ermitteln

Durch den “Wochenrückblick: Wochenrückblick KW 36″ von UbuntuUsers.de bin ich auf eine ganz nützliche Funktion in Ubuntu’s software-properties-gtk gestoßen, die jemand der seine sources.list in der Regel per Hand pflegt vermutlich nie zu Gesicht bekommt.

Da ich diese Funktion trotzdem als sehr nützlich empfinde wollte ich sie hier einmal kurz vorstellen. Und zwar geht es darum automatisch die, vom eigenen Rechner aus, schnellste Paketquelle zu ermitteln.

In software-properties-gtk aka “Software-Quellen” in System -> Administration gibt es dafür den Punkt “Herunterladen von:” dahinter steht bei mit jetzt z.B. “Server für Deutschland”.
Ubuntu 7.10 Software Properties

In der Drop-Down Box gibt es dann noch min. zwei weitere Punkte zur Auswahl.

Ubuntu 7.10 Software Properties

Wenn man dort “Andere …” auswählt erhält man eine weitaus ausführlichere Liste mit (allen) offiziellen Paketquellen.

Ubuntu 7.10 Software Properties

Neben der Möglichkeit sich hier einen speziellen Server in einem bestimmten Land auszusuchen kann man auch automatisch sich den schnellsten aus der Liste aussuchen lassen. Dazu wählt man “Besten Server auswählen”.

Ubuntu 7.10 Software Properties

Daraufhin wird die Verbindung zu jedem Server in der Liste geprüft um den schnellsten auszuwählen.

Sehr nützliche Funktion wie ich finde. Auch wenn ich zumindestens vorerst meine sources.list weiter per Hand pflege. Allerdings hauptsächlich weil ich die eigentlichen Ubuntuquellen so gut wie nie verändere und meine Arbeit sich vorallem auf Fremdquellen bezieht.

Ubuntu 8.04 aka Hardy Heron

Jono Bacon, seines Zeichens Ubuntu Community Manager hat offiziell den Namen der übernächsten Ubuntu Version veröffentlicht. Das neuste Mitglied der Ubuntu Familie wird den Namen “Hardy Heron” tragen. Außerdem wird des der direkte Nachfolger der letzten LTS (Long-Term-Support) Version Ubuntu 6.06 “Dapper Drake” und wird somit 5 Jahre in der Server Version bzw. 3 Jahre in der Desktop Version mit Sicherheitsupdates versorgt.

Geplant ist die Veröffentlichung von “Hardy Heron” für April 2008. Die Ziele die in Ubuntu 8.04 umgesetzt werden sollen stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Der grobe Rahmen wird vermutlich im Oktober auf dem nächsten Ubuntu Developer Submit in Cambridge, Massachusetts festgelegt werden.

Update

Ubuntu 7.10 Tribe 5 – virtueller PDF Drucker

Noch schnell ein kleiner Nachtrag zum in Ubuntu 7.10 Tribe 5 neu hinzugekommenen virtuellen PDF Drucker. Pebosi hat in den Comments nachgefragt ob ich das auch ausprobiert hätte. Natürlich hab ich das getestet aber den dazugehörigen Blogeintrag nicht fertiggestellt. Hier also etwas verspätet der zweite Nachtrag zu meinem Ubuntu 7.10 Tribe 5 Test.

Ich habe den PDF Drucker mit dem GNOME Texteditor gedit ausprobiert. Von der Bedienung her kann ist es quasi identisch mit den bekannten virtuellen PDF Druckern unter Windows wie z.B. Adobe Acrobat oder FreePDFXP.

Ubuntu 7.10 Tribe 5 - PDF Drucker 1

Das mit in diesem Fall gedit erstellte Textdokument kann wie im nächsten Schritt über den Druckdialog als PDF Dokument gespeichert werden.

Ubuntu 7.10 Tribe 5 - PDF Drucker 2

Nachdem man einen Zielort ausgewählt hat und auf Drucken klickt wird das Dokument als PDF Dokument an dem gewünschten Ort gespeichert.

Ubuntu 7.10 Tribe 5 - PDF Drucker 3

Dort kann es jetzt mit jedem beliebigen PDF-Reader geöffnet und gelesen werden. Ich habe dafür den Ubuntu default PDF-Reader Evince verwendet.

Ubuntu 7.10 Tribe 5 - PDF Drucker 4

Das ganze sollte auch mit allen anderen Programmen funktionieren die über eine Druck-Funktion verfügen. Alles in allem eine zwar nur ein kleine Neuerung aber wirklich sehr nützlich.

Ubuntu 7.10 Tribe 5 – Druckererkennung

Nochmal ein kleiner Nachtrag von mir zum Thema Druckererkennung im neusten Alpha Release von Ubuntu 7.10. Ich habe gerade einen Kyocera Laserdrucker am Rechner angeschlossen um die im Wiki beschriebene Integration von hal-cups-utils zu testen.

Thanks to hal-cups-utils, printers are now automatically, fully configured by merely plugging them in and turning them on. Printer setup cannot get any easier!

Und wiedereinmal bin ich positiv von der Druckerunterstützung überrascht. Zuerst tauchte ein kleines Icon im Tray auf:

Ubuntu 7.10 - Druckererkennung 1

Nach ein paar Sekunden hat das System dann von alleine den Drucker identifiziert und den passenden Treiber aus der Datenbank ausgewählt.

Ubuntu 7.10 - Druckererkennung 2

Nach einem klick auf ‘Configure’ öffnete sich dann die neue Druckerkonfiguration system-config-printer.

Ubuntu 7.10 - Druckererkennung 3

Dort konnten dann alle weiteren Einstellungen vorgenommen werden. Ich habe speziell den Kyocera FS-1010 gewählt weil die Treiberinstallation unter Windows XP doch des öfteren Probleme verursacht hat. Alles in allem hat es nur wenige Sekunden gedauert bis der Drucker voll einsatzfähig war.

Pidgin 2.1.1 Preview

Heute hat Sean Egan eine Änderung am GUI des IM-Clients Pidgin vorgestellt die eventuell schon in Version 2.1.1 einfließen wird. Unter anderem ist geplant aus den Tabs die Statusicons zu entfernen und den Status des Nutzers stattdessen per Textformatierung zu zeigen. Damit sollen die Tabs verkleinert werden, was z.B. bei vielen gleichzeitig geöffneten Tabs von Vorteil ist.

Hier mal ein Screenshot von Sean Egan auf dem die neuen Tabs zu sehen sind:

Pidgin 2.1.1 Tabs

Auf diesem Screenshot auf der rechten Seite ist SmarterChild online, Mark away und John offline. Auf der linken Seite ist nur ein Gesprächsfenster geöffnet und somit nur ein Tab sichtbar.

Zum Vergleich ein Screenshot der aktuellen Stable 2.1.0:

Pidgin 2.1.0 Tabs

Wo ebenfalls von links nach rechts Online, Away und Offline zu sehen ist. Ich für meinen Teil würde mich freuen wenn diese Änderungen ihren Weg in die kommende Version finden. Die Frage ist nur wie andere Statusarten wie ‘Nicht Stören’ oder ‘Unsichtbar’ dargestellt werden sollen.

Youtube Videos herunterladen

Bereits vor einer Weile habe ich dazu eine kleine Anleitung bei Fabián Rodríguez gelesen und nachdem heute eine ähnliche Fragestellung auf UbuntuUsers.de aufkam, verewige ich das ganze auf Deutsch nocheinmal in meinem Blog.

Und zwar geht es darum Videos von Youtube herunterzuladen, um diese immer und überall auch ohne eine Internetverbindung anschauen zu können. Das Beste ist das alles mit Software möglich ist die in der aktuellen Ubuntu Version 7.04 bereits von Haus aus enthalten ist und somit nicht erst “mühseelig” selber kompiliert werden muss.

Zuerst muss das Tool youtube-dl installiert werden. Dies liegt in Form eines Paketes im Universe Repository von Ubuntu und kann somit per apt-get mit folgendem Befehl installiert werden.

apt-get install youtube-dl

Nachdem man das Tool erfolgreich installiert hat kann man sich jetzt auf YouTube ein beliebiges Video aussuchen und die Adresse der Seite kopieren und als Parameter dem Tool übergeben.

youtube-dl http://youtube.com/watch?v=nWIrxuF5NSo

Daraufhin beginnt das Tool mit dem Download des Videos.

Retrieving video webpage… done.
Extracting video URL parameters… done.
Video data found at http://lax-v98.lax.youtube.com/get_video?video_id=nWIrxuF5NSo
Video data saved to nWIrxuF5NSo.flv

Anschließend liegt das Video im Verzeichnis in Form eines Flashvideos vor. Mit Tools wie ffmpeg2theora kann man dieses dann z.B. in ogg umwandeln.

Update Service blockiert Windows XP

Gleich zum Dienstbeginn heute Morgen riefen dier ersten Nutzer bei uns in der IT-Abteilung an das ihr Rechner völlig zeitweise ausgelastet sei und nicht mehr benutzbar ist. Im Taskmanager erscheint zeitweise der Prozess svchost mit einer CPU Last von 99%. Dieses Problem trat allerdings nicht bei allen Rechnern auf. Nachdem wir einige Nachforschungen angestellt haben scheint das Problem mit dem Dienst für Automatische Updates zusammen zu hängen.

Um dieses Problem zu beheben bietet Microsoft seit dem 7. Mai ein einen Patch (KB927891) an der dieses Problem beheben soll. Laut dem offiziellen WSUS Blog ist dieser Patch allerdings nur wirksam in Verbindung mit der Version 3.0 des Windows Update Agent.

Sollte das Problem selbst nach der Installation des WUA 3.0 und dem Patch nicht behoben sein könnte das Löschen des Verzeichnisses C:\Windows\SoftwareDistribution Abhilfe schaffen.

Nach Installation des Patches und des Updates für den WUA und dem Entfernen des SoftwareDistribution Verzeichnisses trat bislang bei uns das Problem nicht mehr in Erscheinung.

Weitere Informationen

links for 2007-05-07

Fon steigt auf Ubuntu um

Wie Martin Varsavsky, Gründer und Geschäftsführer von Fon.com, gestern in seinem Blog angekündig hat wird Fon auf Ubuntu umsteigen. Das beginnt damit das ab der nächsten Woche keinerlei Lizenzen bei mehr Microsoft gekauft, und keine neue Microsoft-Software installiert oder betreut wird.

Erster und wichtigster Grund ist laut Martin Varsavsky die Zeitersparnis, da Ubuntu für Ihn wie ein Windows ist das vernünftig und schnell das tut was es soll.

With Ubuntu I forgot about the computer and got to focus on the work at hand.

Der zweite Grund der weitaus niedrigere Kostenaufwand da Ubuntu ja bekanntermaßen frei ist. Und nicht nur das auch die Ersparnis dadurch das Ubuntu auf einem zwei Jahre alten Rechner weitaus besser läuft als Windows Vista auf einem aktuellen.

Für den Anfang hat er seinen Mitarbeitern empfohlen Ubuntu auf den dienstlichen Rechnern parallel zu Windows zu installieren, um sich mit dere Handhabung auseinander setzen zu können. Nach und nach soll dann aber immer mehr Ubuntu eingesetzt werden. Seine eigenen Erfahrungen damit schildert er folgendermaßen:

During my first days with Ubuntu I was switching back frequently. Now I rarely do and in one laptop I erased Windows altogether and only have Ubuntu.

Für Varsavsky ist jetzt der beste Zeitpunkt um mit einer Migration zu beginnen, um sich nicht mit einem komplizierten und kostenintensiven Umstieg auf Windows Vista in den kommenden Jahren auseinander setzen zu müssen.

Mein erster Wikipedia Artikel

Heute habe ich meinen ersten eigenen Artikel in der deutschen Wikipedia begonnen. Der Artikel handelt von OpenSearch, einer von A9 (Amazon.com‘s Suchmaschinen Tochter) entwickelten auf XML basierenden Technologie. OpenSearch ermöglicht es Suchergebnisse in ein maschinenlesbares und standardisiertes Format zu bringen, was den Vorteil bietet das es von jedem in die eigene Webseite bzw. die eigene Software implementiert werden kann.

Ich habe mir Mühe gegeben mich an anderen Wikipedia Artikeln zu orientieren und da der Artikel bislang noch nicht gelöscht wurde nehme ich an es ist mir gelungen.  Sehr umfangreich ist er noch nicht aber das kommt mit der Zeit. Wenn nicht durch mich dann aber sicher durch andere.