Tag Archive for 'Open Source'

Alternative’s Ubuntu Repository

Ubuntu 8.10 ‘Intrepid Ibex’ ist frisch veröffentlicht und wie zu erwarten sind die bekannten Paketquellen stark überlastet.

Deshalb hier meine Empfehlung: Die “Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen” oder kurz GWDG.

deb http://ftp5.gwdg.de/pub/linux/debian/ubuntu/ intrepid main
deb-src http://ftp5.gwdg.de/pub/linux/debian/ubuntu/ intrepid main

Bei mir ist das Update bereits in vollem Gange und ich freue mich schon auf das Ergebnis.

Wormux Singleplayer

Am 24.12.2007, pünktlich zu Weihnachten, veröffentlichte das Team des Open Source Worms Clons Wormux die aktuelle Version 0.8beta4. Die Veränderungen zur Vorversion Beta 3 sind nicht so gravierend. Ich habe allerdings in dieser Version zum ersten mal den noch nicht ganz fertigen Single Player Modus entdeckt.

Wormux Team AI-stupid

Um gegen einen Computergegner zu spielen nennt man das Team einfach “AI-stupid”. Dies funktioniert auch wenn man z.B. gegen mehrere Computergegner spielen will oder gar ein Spiel starten will in dem nur Computer gegeneinander spielen.

Wormux Team AI-stupid 2

Ganz ausgereift ist die AI allerdings noch lange nicht. Im Moment sind die Computergegner doch stark selbstmordgefährdet und nicht grade einfallsreich was die Waffenwahl anbelangt.

Wormux Team AI-stupid 3

Ich persönlich finde Wormux schon jetzt richtig klasse. Leider kann ich mich kaum noch an das originale Worms erinnern, hatte man dort auch einen Single Player Modus?

Postfix Statistiken mit pflogsumm

Bei pflogsumm (Postfix Log Summary) handelt es sich um ein Perl Skript mit dem man sehr einfach regelmäßige Auswertungen einer Postfix Umgebung erstellen kann.

Das Skript pflogsumm ist für Debian-Nutzer bereits als Debian Paket in den offiziellen Quellen enthalten und kann über z.B. aptitude installiert werden.

aptitude install pflogsumm

Nach der Installation ist pflogsumm auch schon mehr oder weniger voll einsatzbereit. Um pflogsumm auszuprobieren gibt es mehrere Möglichkeiten.

Entweder startet man es direkt auf der Kommandozeile:

cat /var/log/mail.log | pflogsumm

Daraufhin erhält man die Auswertung direkt auf der Kommandozeile. Man kann sich den Bericht natürlich auch per Mail schicken:

cat /var/log/mail.log | pflogsumm | mailx -s “pflogsumm” email@einsetz.en 

Daraufhin erhält man den Bericht per Email an die genannte Adresse “pflogsumm” steht hierbei als Betreff. Sinnvoll kombinieren könnte man das ganze jetzt z.B. mit logrotate. Zu einem bestimmten Zeitpunkt erstellt logrotate ein neues Logfile für den Emailverkehr, z.B. bei einer bestimmten Größe oder wöchentlich, und bevor dies getan wird, erstellt man mit pflogsumm einen Bericht daraus.

Auf meinem System habe ich dafür das File

/etc/logrotate.d/syslog-ng

bearbeitet, da dort bereits /var/log/mail.log behandelt wird. Hier eine beispielhafte Konfiguration bei der wöchtentlich das Logfile archiviert und durch ein Neues ersetzt wird.

/var/log/mail.log {
   rotate 4
   weekly
   missingok
   prerotate
       cat /var/log/mail.log | pflogsumm | mailx -s “Postfix Weekly Summary – EsensCity.de” email@einsetz.en
   endscript
   notifempty
   compress
}

Bei dieser Konfiguration sollte man ab jetzt wöchentlich einen Bericht zugestellt bekommen über die aktivitäten der eigenen Postfix-Installation. Dies kann man natürlich noch beliebig erweitern, z.B. in dem man die Berichte archiviert, aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Oracle Support für PHP 5 auf Debian

Hier mal ein kleines Howto zum Thema Oracle Support für PHP5 auf einem Debian 4 System. Zuerst braucht man die Oracle Libraries. Diese kann man sich nach einer kostenlosen Registrierung bei Oracle zum Beispiel in Form des “Oracle Database 10g Express Client  herunterladen.

Angeboten wird bereits ein RPM und ein DEB-Paket.  Nach dem Herunterladen des run 25 MB großen Pakets wird es folgendermaßen installiert:

dpkg -i oracle-xe-client_10.2.0.1-1.0_i386.deb

Nach der Installation des Oracle Clients muss man noch die Oracle Unterstützung in PHP einbringen. Eine Möglichkeit dies zu tun ist die Installation per PECL.
Dafür installiert man zuerst (falls es noch nicht vorhanden ist) das Paket php5-dev nach, was neben ‘phpize’ auch per Abhängigkeit die anderen benötigen Befehle mitbringt.

aptitude install php5-dev

Wenn das erledigt ist kann die eigentliche Installation losgehen.

pecl install oci8

Während der Installation wird nach einem Pfad zu Oracle gefragt. Darauf antwortet man mit

/usr/lib/oracle/xe/app/oracle/product/10.2.0/client/

sollte die Installation erfolgreich sein, taucht am Ende ein Hinweis auf das weitere Vorgehen auf:

Build process completed successfully
Installing ‘/usr/lib/php5/20060613+lfs/oci8.so’
install ok: channel://pecl.php.net/oci8-1.2.4
configuration option “php_ini” is not set to php.ini location
You should add “extension=oci8.so” to php.ini

Und genau das machen wir jetzt auch. Dazu wird die folgende Datei geöffnet

pico /etc/php5/apache2/php.ini

und um die Zeile

extension=oci8.so”

erweitert. Dies wäre ein Beispiel für Oracle Support für PHP innerhalb von Apache. Man kann es natürlich auch für die Commandline aktivieren.

Zum Abschluss noch ein neustart des Webservers

/etc/init.d/apache2 restart

Jetzt sollte man in seinen PHP Skripten auch ohne Probleme auf PHP’s Oracle Funktionen zurückgreifen.

Ubuntu 7.10 64 Bit

Nachdem in den letzten Tagen das Thema Ubuntu 64 Bit auf Planet Ubuntu vermehrt diskutiert wurde habe ich mir auch mal die 64 Bit Version von Ubuntu 7.10 angesehen.

Installiert habe ich das Ganze als Gast in einer Virtuellen Maschine mit VMware Workstation 6. Die Installation verlieft reibungslos und “rasend” schnell, im Vergleich zu der letzten Installation an die ich mich erinnere. Ausgestattet ist die virtuelle Maschine mit 512 MB RAM, 10 GB HDD und zwei CPUs.

Bei der Installation gab es keine Unterschiede zur 32 Bit Installation, jedenfalls keine die mir aufgefallen sind. Später am installierten System ist mir eine Sache negativ aufgefallen. Und zwar steht beim Hochfahren eine ganze Weile ca 20-30 Sekunden lang “Starting Up…” bis irgendwann eine Meldung kommt das der Kernel “still alive” ist und dann fährt das System erst hoch.

Wenn es dann aber hochgefahren ist ist es sehr flott. Mein erster Eindruck der 64Bit-Version ist durchweg positiv. Wenn ich irgendwann mein Notebook neu aufsetzen sollte werde ich es auch dort mal testen.

Auch zu den Problemen mit Flash von denen ich schon des öfteren im Zusammenhang mit 64 Bit Systemen gehört habe kann ich nichts sagen denn Flash funktionierte bei mir im Firefox auf Anhieb nach der halbautomatischen Flashplugin-Installation.

InfraRecorder 0.44

Vorgestern hat Christian Kindahl eine neue Version der Windows Open-Source Brennsoftware InfraRecorder veröffentlicht.

Hier mal ein kleiner Überblick der Neuerungen aus dem ChangeLog:

  • Es ist jetzt möglich für CD Kopien das gleiche Laufwerk als Quell- und Ziellaufwerk zu verwenden
  • Verbesserte Erkennung der Laufwerks- und Rohlingsgeschwindigkeit
  • Optionen in der Toolbar können jetzt nach Belieben verändert werden
  • Die Einstellungen werden jetzt im Programmverzeichnis gespeichert (Settings.xml) um den portablen Einsatz zu ermöglichen.
  • Verbesserte Drag-and-Drop Funktionalität

Außerdem noch eine Menge an Bugfixes, Übersetzungen und kleineren Verbesserungen.

Links

Serie Gutsy Gibbon im Detail

Um uns die Zeit bis zum offiziellen Release von Ubuntu 7.10 “Gutsy Gibbon” am 18.10. etwas zu versüßen wird seit gestern jeden Tag ein neues Feature vorgestellt.

Teil 1 – Deskbar und Tracker – 09.10.

Teil 1 behandelt die in Ubuntu 7.10 integrierte Desktopsuche die alle Dokumente, Musikdateien, Bilder etc. indexiert. Somit lassen sich Dateien einfacher wiederfinden.

Teil 2 – Bulletproof X und grafische X Konfiguration – 10.10.

Im zweiten Teil geht es um den “kugelsicheren” X-Server und die grafische Konfiguration mittels display-config-gtk. Damit soll in Zukunft vermieden werden das sich der X-Server nach einem Update oder einer fehlerhaften Konfiguration nicht mehr starten lässt und einen manuellen Eingriff in die xorg.conf erfordert.

Teil 3 – Fast User Switching – 11.10.

Heute wird eine weitere Funktion beschrieben und zwar das Fast User Switching. Diese Funktion ermöglicht es einen Computer mit mehreren Nutzern zu verwenden ohne das man sich beim Benutzerwechsel jedes Mal abmelden muss.

Teil 4 – Desktop Effekte mit Compiz Fusion – 13.10.

Heute geht es um die Desktop Effekte die man in der GNOME Version von Ubuntu ab 7.10 standardmäßig aktiviert hat. Kubuntu wird erst ab KDE Version 4 Compiz Standardmäßig aktivieren.

Teil 5 – Firefox Plugins und Gnash – 14.10.

Heute wird der neue Plugininstaller von Firefox vorgestellt mit dem hochwertige Plugins über das Ubuntu Paketsystem eingebunden werden können. Desweiteren geht es um Gnash eine freie alternative zu Adobe’s Flash.

Teil 6 – Bessere Hardwareunterstützung – 15.10.

Im heutigen sechsten Teil wird die verbesserte Hardwareunterstützung gewürdigt. Hauptsächlich geht es um die automatische Druckererkennung und die Installation von unfreien Treibern.

Teil 7 – AppArmor – 16.10.

Im 7. Teil geht es um die Integration von AppArmor in 7.10. Vorerst wird allerdings nur das Framework integriert + ein Profil für CUPS. Erst mit 8.04 werden für viele Anwendungen AppArmor Profile mitgeliefert.

Teil 8 – NTFS Schreibunterstützung – 17.10.

Erstmals ist es mit Ubuntu 7.10 möglich Out-of-the-Box auf NTFS Partitionen z.B. von Windows XP oder Windows 2000 zu schreiben.

Teil 9 – Das Killerfeature – Die Community – 18.10.

Warum die Community das Wichtigste ist und wie man etwas dazu beitragen kann.

[Ubuntu] Human-Theme für gnome-screensaver

Bei Christer Edwards habe ich gerade eben ein neues Design für den “Gesperrt”-Dialog des GNOME Bildschirmschoners gefunden.

Als ich diesen noch nicht kannte hat mir der alte auch nicht weiter gestört, doch jetzt hoffe ich das der neue spätestens in Gutsy + 1 seinen Platz finden wird.

Hier mal ein paar Screenshots und eine Installationsanleitung.

Ubuntu Human Screensaver

Ubuntu Human Screensaver

Ubuntu Human Screensaver

Installation

Zuerst muss man sich hier das Paket mit dem neuen Design herunterladen. Und nach

/usr/share/gnome-screensaver/

entpacken. Zum Beispiel mit

tar xvjf gnome-screensaver-human.tar.bz2

sobald das erledigt ist kann das neue Design aktiviert werden.

gconftool-2 -s –type=string /apps/gnome-screensaver/lock_dialog_theme human

oder wenn man genug davon hat wieder deaktivieren.

gconftool-2 -s –type=string /apps/gnome-screensaver/lock_dialog_theme default

[Ubuntu] Hinweis auf Akkurückruf

Als ich vorhin testweise auf einem Dell Latitude D600 die kommende Ubuntu Version 7.10 (Tribe 5) installiert habe, habe ich wiedereinmal ein neues wirklich nützliches Feature entdeckt. Und zwar stammt der Notebookakku aus einer Serie für die derzeit eine Rückrufaktion läuft. Ich selber wäre darauf vermutlich nie gekommen, vorallem weil dieses Notebook bei uns in der Firma nicht mehr im Umlauf ist.

Ubuntu 7.10 Battery Recall

Bei “Visit recall website” wird man dann gleich auf die entsprechende Webseite weitergeleitet. Dort habe ich dann die Seriennummer meines Akkus eingegeben und siehe da…

Ubuntu 7.10 Battery Recall 2

… er ist tatsächlich betroffen. Daraufhin natürlich gleich mal einen Ersatzakku bestellt und alle anderen Geräte in Reichweite kontrolliert, allerdings waren die nicht davon betroffen.

Wiedermal nichts weltbewegendes aber doch eine unglaublich nützliche Funktion. Vielen Dank! :)

VMware Tools werden Open Source

Wie oft habe ich mich in der Vergangenheit darüber geärgert die VMware Tools installieren zu müssen, wenn ich mal wieder eine Distribution mit einer nicht RPM basierten Paketverwaltung in einer virtuellen Maschine installiert habe. Deshalb freut mich die Nachricht, dass VMware die VMware Tools als Open Source freigibt.

Angekündigt hat VMware das ganze im Rahmen der eigenen Virtualisierungskonferenz VMworld. Zukünftig wird das Toolset dann unter dem Namen Open Virtual Maschine Tools (OVMT) angeboten. Vorerst wird es aber noch nicht den gesamten der VMware Tools abdecken können da viele der Treiber von Drittherstellern nicht enthalten sein werden.

Man wolle die Unternehmen aber dazu auffordern es VMware gleichzutun und ihren Code auch unter der GPL zu veröffentlichten, so der Virtualisierungsexperte. Die Kernfunktionalität ist aber ohnehin da, so dienen die OVMT unter anderem dazu die Informationen der Zwischenablage auszutauschen, die Auflösung im Gastsystem automatisch anzupassen oder auch diverse Verzeichnisse miteinander zu teilen.

derStandard.at – 12. September 2007 06:39

Ich freue mich schon darauf wenn die ersten Distributionen die OVMTs enthalten, und damit eine kleine aber lästige Aufgabe beim Aufsetzen von virtuellen Maschinen entfällt.