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Wuala Alpha für Linux

Gestern habe ich endlich eine Einladung für Wuala bekommen. Ich weiß nicht ob es Zufall ist aber ich hatte mir als Bemerkung bei meiner Anmeldung, eine Linux Version gewünscht. Jedenfalls war in meiner Einladungsmail der folgende Text enthalten:

Since yesterday, we also have a very first Linux version! If you’re a Linux user, we’d be very happy to get your feedback (simply write to support ‘at’ wua.la). Coming up next will be a turbo-boost to earn really lots of storage. Stay tuned for updates.

Naja… jedenfalls habe ich mir sofort den Tarball heruntergeladen und ausprobiert. Hier mein aktueller Stand auf einem Ubuntu 7.10 System.

Installation

Die “Installation” gestaltet sich mehr als einfach. Zuerst läd man sich z.B. mit ‘wget’ den aktuellen Tar-Ball herunter.

wget http://files.wua.la/WualaLinux/wuala.tar

Nach dem Herunterladen der 1,2 MB muss man es nur noch entpacken.

tar -xvf wuala.tar -C ~/wuala

Damit liegt Wuala nun in $HOME/wuala also bei mir zum Beispiel in /home/heyko/wuala. Man kann es nun per ./wuala oder Doppelklick auf ‘wuala’ im Programmverzeichnis starten. Sollte dies nicht funktionieren, hier sollte auf die Fehlermeldungen in der Konsole geachtet werden, kann es z.B. daran liegen welche Java Version verwendet wird. Diese kann man mit dem folgenden Befehl verändern.

sudo update-alternatives –config java

Erste Schritte

Nach der erfolgreichen Installation muss man beim ersten Start einen Einladungscode eingeben den man per Mail bekommen hat. Sollte man schon ein Benutzerkonto haben kann man diesen Schritt überspringen. Wenn man sich nun Angemeldet hat bzw. ein neues Benutzerkonto erstellt hat kann man Wuala starten.

Wuala Startseite

Das Hochladen eigener Dateien funktionierte auf Anhieb per Drag-and-Drop. Für den Anfang stehen einem 1 GB Speicherplatz zur Verfügung. Möchte man mehr Speicher muss der eigene Rechner von außen per UDP auf dem Port 7165 zu erreichen sein und die eigene Onlinezeit muss mehr als 17% betragen. Das entspricht laut FAQ ca. 4 Stunden oder mehr pro Tag. Damit wird sichergestellt das alle Dateien eine hohe Verfügbarkeit haben.

wenn Sie bspw. 10 GB lokalen Speicher zur Verfügung stellen und 70% der Zeit online sind, erhalten Sie 7 GB Online-Speicher

Ich werde das ganze jetzt erst mal eine Weile ausprobieren, weil ich es doch sehr interessant finde die eigenen Daten verschlüsselt in einem P2P Netzwerk zu speichern. Was etwas schade ist das es im Moment noch zentrale Server gibt, was das Netz aus meiner Sicht wieder “angreifbar” macht. Aber anders wäre wohl die 1 GB “Startkapital” nicht machbar.

Mehr Informationen gibts bei Golem die ein ausführliches Interview mit einem der Entwickler geführt haben.

LastFM mit eigenem APT Repository

Heute habe ich zufällig entdeckt das LastFM jetzt für den LastFM Player auch eine eigene Paketquelle anbietet. Getestet habe ich das bislang nur unter Ubuntu 7.10 und es klappt reibungslos. Um zukünftig neuer Playerversionen automatisch über die Paketverwaltung zu beziehen muss nur der GPG Schlüssel importiert werden:

wget -q http://apt.last.fm/last.fm.repo.gpg -O- | sudo apt-key add -

Und die Paketquelle in die Datei /etc/apt/sources.list eingetragen werden. Entweder per Hand über die Konsole oder grafisch über Systemverwaltung -> Software Quellen.

deb http://apt.last.fm/ debian testing

Jetzt einfach ein Update durchführen z.B. über

sudo aptitude update; sudo aptitude dist-upgrade

und schon erhält man unter anderem die aktuellste Version des LastFM Players. Eine schöne Entwicklung das nach und nach immer mehr ihre Software in der Form anbieten.

Serie Gutsy Gibbon im Detail

Um uns die Zeit bis zum offiziellen Release von Ubuntu 7.10 “Gutsy Gibbon” am 18.10. etwas zu versüßen wird seit gestern jeden Tag ein neues Feature vorgestellt.

Teil 1 – Deskbar und Tracker – 09.10.

Teil 1 behandelt die in Ubuntu 7.10 integrierte Desktopsuche die alle Dokumente, Musikdateien, Bilder etc. indexiert. Somit lassen sich Dateien einfacher wiederfinden.

Teil 2 – Bulletproof X und grafische X Konfiguration – 10.10.

Im zweiten Teil geht es um den “kugelsicheren” X-Server und die grafische Konfiguration mittels display-config-gtk. Damit soll in Zukunft vermieden werden das sich der X-Server nach einem Update oder einer fehlerhaften Konfiguration nicht mehr starten lässt und einen manuellen Eingriff in die xorg.conf erfordert.

Teil 3 – Fast User Switching – 11.10.

Heute wird eine weitere Funktion beschrieben und zwar das Fast User Switching. Diese Funktion ermöglicht es einen Computer mit mehreren Nutzern zu verwenden ohne das man sich beim Benutzerwechsel jedes Mal abmelden muss.

Teil 4 – Desktop Effekte mit Compiz Fusion – 13.10.

Heute geht es um die Desktop Effekte die man in der GNOME Version von Ubuntu ab 7.10 standardmäßig aktiviert hat. Kubuntu wird erst ab KDE Version 4 Compiz Standardmäßig aktivieren.

Teil 5 – Firefox Plugins und Gnash – 14.10.

Heute wird der neue Plugininstaller von Firefox vorgestellt mit dem hochwertige Plugins über das Ubuntu Paketsystem eingebunden werden können. Desweiteren geht es um Gnash eine freie alternative zu Adobe’s Flash.

Teil 6 – Bessere Hardwareunterstützung – 15.10.

Im heutigen sechsten Teil wird die verbesserte Hardwareunterstützung gewürdigt. Hauptsächlich geht es um die automatische Druckererkennung und die Installation von unfreien Treibern.

Teil 7 – AppArmor – 16.10.

Im 7. Teil geht es um die Integration von AppArmor in 7.10. Vorerst wird allerdings nur das Framework integriert + ein Profil für CUPS. Erst mit 8.04 werden für viele Anwendungen AppArmor Profile mitgeliefert.

Teil 8 – NTFS Schreibunterstützung – 17.10.

Erstmals ist es mit Ubuntu 7.10 möglich Out-of-the-Box auf NTFS Partitionen z.B. von Windows XP oder Windows 2000 zu schreiben.

Teil 9 – Das Killerfeature – Die Community – 18.10.

Warum die Community das Wichtigste ist und wie man etwas dazu beitragen kann.

Ubuntu 7.10 auch wieder per ShipIt

Auch für die kommende Ubuntu Version 7.10 wird es wieder möglich sein sich kostenlose CDs von Canonical schicken zu lassen. Seit gestern also 10 Tage vor dem geplanten Release von Gutsy Gibbon am 18.10 ist es möglich sich bei ShipIt CDs zu bestellen.

Zur Auswahl hat man folgende Kombinationen

  • 1x Ubuntu CD (1 PC Edition)
  • 1x Ubuntu CD (1 64-bit PC Edition)
  • 2x Ubuntu CDs (2 PC Edition)
  • 10x Ubuntu CDs (8 PC Edition, 2 64-bit PC Edition)

je nach dem ob man gerne Edubuntu, Kubuntu oder Ubuntu CDs bestellen möchte muss man die jeweilige ShipIt-Webseite aufrufen.

  • Ubuntu (mit GNOME als grafischer Oberfläche)
  • Kubuntu (mit KDE als grafischer Oberfläche)
  • Edubuntu (spezielle Version für Schulen)

Ich habe mir natürlich gleich erstmal eine bestellt. Alles was man dafür benötigt ist ein gültiger Launchpad Account und 4-10 Wochen Geduld :)
Ubuntu 7.10 ShipIt

Weitere Informationen

[Ubuntu] Human-Theme für gnome-screensaver

Bei Christer Edwards habe ich gerade eben ein neues Design für den “Gesperrt”-Dialog des GNOME Bildschirmschoners gefunden.

Als ich diesen noch nicht kannte hat mir der alte auch nicht weiter gestört, doch jetzt hoffe ich das der neue spätestens in Gutsy + 1 seinen Platz finden wird.

Hier mal ein paar Screenshots und eine Installationsanleitung.

Ubuntu Human Screensaver

Ubuntu Human Screensaver

Ubuntu Human Screensaver

Installation

Zuerst muss man sich hier das Paket mit dem neuen Design herunterladen. Und nach

/usr/share/gnome-screensaver/

entpacken. Zum Beispiel mit

tar xvjf gnome-screensaver-human.tar.bz2

sobald das erledigt ist kann das neue Design aktiviert werden.

gconftool-2 -s –type=string /apps/gnome-screensaver/lock_dialog_theme human

oder wenn man genug davon hat wieder deaktivieren.

gconftool-2 -s –type=string /apps/gnome-screensaver/lock_dialog_theme default

[Ubuntu] Schnellste Paketquelle ermitteln

Durch den “Wochenrückblick: Wochenrückblick KW 36″ von UbuntuUsers.de bin ich auf eine ganz nützliche Funktion in Ubuntu’s software-properties-gtk gestoßen, die jemand der seine sources.list in der Regel per Hand pflegt vermutlich nie zu Gesicht bekommt.

Da ich diese Funktion trotzdem als sehr nützlich empfinde wollte ich sie hier einmal kurz vorstellen. Und zwar geht es darum automatisch die, vom eigenen Rechner aus, schnellste Paketquelle zu ermitteln.

In software-properties-gtk aka “Software-Quellen” in System -> Administration gibt es dafür den Punkt “Herunterladen von:” dahinter steht bei mit jetzt z.B. “Server für Deutschland”.
Ubuntu 7.10 Software Properties

In der Drop-Down Box gibt es dann noch min. zwei weitere Punkte zur Auswahl.

Ubuntu 7.10 Software Properties

Wenn man dort “Andere …” auswählt erhält man eine weitaus ausführlichere Liste mit (allen) offiziellen Paketquellen.

Ubuntu 7.10 Software Properties

Neben der Möglichkeit sich hier einen speziellen Server in einem bestimmten Land auszusuchen kann man auch automatisch sich den schnellsten aus der Liste aussuchen lassen. Dazu wählt man “Besten Server auswählen”.

Ubuntu 7.10 Software Properties

Daraufhin wird die Verbindung zu jedem Server in der Liste geprüft um den schnellsten auszuwählen.

Sehr nützliche Funktion wie ich finde. Auch wenn ich zumindestens vorerst meine sources.list weiter per Hand pflege. Allerdings hauptsächlich weil ich die eigentlichen Ubuntuquellen so gut wie nie verändere und meine Arbeit sich vorallem auf Fremdquellen bezieht.

Künftig Ubuntu Thinkpads von Lenovo?

Nachdem viele namhafte PC und Notebook Hersteller Linux in Ihr Repertoire aufgenommen haben, denkt scheinbar auch Lenovo darüber nach. Auf lenovoblogs.com läuft deshalb eine Umfrage welche Linux Distribution man zukünftig gerne auf den Thinkpads sehen würde.

Soweit ich das sehe ist Ubuntu mit über 6000 Stimmen auf Platz 1 gefolgt von Debian mit knapp über 1000 Stimmen. Ich würd mich schon freuen wenn Ubuntu und/oder Debian von Lenovo voll unterstützt werden würde wenn ich mir mein nächstes Thinkpad kaufe. Allerdings wäre es meiner Meinung nach am sinnvollsten wenn sich die Hersteller nicht immer nur eine Distribution aussuchen würden sondern einfach nur darauf achten für die verbaute Hardware auch Open-Source Treiber zur Verfügung zu stellen.

Damit würden alle davon profitieren, auch der Hersteller.

Ubuntu 8.04 aka Hardy Heron

Jono Bacon, seines Zeichens Ubuntu Community Manager hat offiziell den Namen der übernächsten Ubuntu Version veröffentlicht. Das neuste Mitglied der Ubuntu Familie wird den Namen “Hardy Heron” tragen. Außerdem wird des der direkte Nachfolger der letzten LTS (Long-Term-Support) Version Ubuntu 6.06 “Dapper Drake” und wird somit 5 Jahre in der Server Version bzw. 3 Jahre in der Desktop Version mit Sicherheitsupdates versorgt.

Geplant ist die Veröffentlichung von “Hardy Heron” für April 2008. Die Ziele die in Ubuntu 8.04 umgesetzt werden sollen stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Der grobe Rahmen wird vermutlich im Oktober auf dem nächsten Ubuntu Developer Submit in Cambridge, Massachusetts festgelegt werden.

Update

Flash 9 mit H.264 für Ubuntu 7.04

Mitte letzter Woche wurde eine neue Flash 9 Version veröffentlicht die jetzt auch Videos mit dem MPEG-4 Codec H.264 abspielen kann. Mehr Details zur neuen Flash Version gibts bei Heise.de.

Installation

Zuerst muss das Deb-Paket “flashplugin-nonfree” und “flashplayer-mozilla” entfernt werden (sofern vorhanden.)

sudo aptitude purge flashplugin-nonfree flashplayer-mozilla

Jetzt erstellen wir uns ein Arbeitsverzeichnis und betreten dieses

mkdir /tmp/flash9
cd /tmp/flash9

Mittels wget laden wir uns jetzt das aktuellste Flashplugin herunter

wget http://download.macromedia.com/…/..linux_082207.tar.gz

entpacken dieses und löschen das Archiv

tar zxvf *.tar.gz; rm -rf *.tar.gz

jetzt betreten wir den neuen Ordner des Flashplugins und kopieren das Plugin in das Pluginverzeichnis von Mozilla Firefox

sudo cp *.so /usr/lib/mozilla-firefox/plugins/

Nach einem Neustart von Firefox sollte jetzt das neue Flash Plugin verwendet werden.

Fazit

Leider funktionierte bei mir das Menü nicht, falls jemand eine Idee hat wie man das reparieren kann würde ich mich freuen.

Ubuntu 7.04 - Flash 9 Youtube

Alles in allem kommt es mir so vor als ob das Abspielen von Videos speziell bei YouTube wesentlich flüssiger von statten geht. Außerdem funktioniert scheinbar das Vor- und Zurückspulen von Videos endlich vernünftig.

Links

Ubuntu 7.10 Tribe 5 – virtueller PDF Drucker

Noch schnell ein kleiner Nachtrag zum in Ubuntu 7.10 Tribe 5 neu hinzugekommenen virtuellen PDF Drucker. Pebosi hat in den Comments nachgefragt ob ich das auch ausprobiert hätte. Natürlich hab ich das getestet aber den dazugehörigen Blogeintrag nicht fertiggestellt. Hier also etwas verspätet der zweite Nachtrag zu meinem Ubuntu 7.10 Tribe 5 Test.

Ich habe den PDF Drucker mit dem GNOME Texteditor gedit ausprobiert. Von der Bedienung her kann ist es quasi identisch mit den bekannten virtuellen PDF Druckern unter Windows wie z.B. Adobe Acrobat oder FreePDFXP.

Ubuntu 7.10 Tribe 5 - PDF Drucker 1

Das mit in diesem Fall gedit erstellte Textdokument kann wie im nächsten Schritt über den Druckdialog als PDF Dokument gespeichert werden.

Ubuntu 7.10 Tribe 5 - PDF Drucker 2

Nachdem man einen Zielort ausgewählt hat und auf Drucken klickt wird das Dokument als PDF Dokument an dem gewünschten Ort gespeichert.

Ubuntu 7.10 Tribe 5 - PDF Drucker 3

Dort kann es jetzt mit jedem beliebigen PDF-Reader geöffnet und gelesen werden. Ich habe dafür den Ubuntu default PDF-Reader Evince verwendet.

Ubuntu 7.10 Tribe 5 - PDF Drucker 4

Das ganze sollte auch mit allen anderen Programmen funktionieren die über eine Druck-Funktion verfügen. Alles in allem eine zwar nur ein kleine Neuerung aber wirklich sehr nützlich.