Archive for the 'Technik' Category

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Maxtor != Maxtor

Es ist scheinbar schon ein Jahr her, jedoch überraschte es mich trotzdem. Maxtor ist keine eigenständige Firma mehr sondern wurde im August 2006 durch Seagate aufgekauft.

Seitdem gibt es keine echten Maxtor Festplatten mehr. Allerdings werden auch weiterhin Festplatten unter Maxtor-Label verkauft. Dabei handelt es sich jedoch in Wirklichkeit um Seagate Modelle. Gut zu erkennen an der Seagate Seriennummer STMxxxxxxA.

Da ich gerade auf der Suche nach einer neuen Festplatte für mein Notebook bin werde ich jetzt natürlich auch Maxtor wieder mit einbeziehen. Seagate Qualität zum Maxtor Preis, was will man mehr :)

Reichle & De-Massari

Gerade eben musste ich kurz etwas an meiner Netzwerkverkabelung überprüfen und da fiel mir endlich mal wieder ein Thema für einen Blogeintrag ein. Und zwar geht es dieses mal um passive Netzwerkkomponenten.

LSA Dose + AuflegewerkzeugIch bin schon seit meinem ersten Kontakt mit der LSA-Technik (löt-, schraub- und abisolierfrei) nicht unbedingt ein Freund dieser Technik. Wenn man regelmäßig auflegt hält sich zwar der Zeitaufwand in Grenzen, allerdings wird immer ein spezielles Auflegewerkzeug benötigt. Es ist zwar auch mit einem Schraubendreher oder Messer möglich im Bezug auf die Wiederverwendbarkeit und Dämpfung ist das aber nicht so empfehlenswert.

RDM Cat5 ModulWährend meiner Ausbildung kam ich zum ersten Mal mit den Produkten von Reichle & De-Massari in Kontakt. Und genau um diese möchte ich einmal kurz Vorstellen. Es mag Geschmackssache sein jedoch war ich gleich ab dem ersten Mal begeistert von den Modulen aus RDM’s STARsystem. Grundlage des STARsystems sind die einzelnen Anschlussmodule. Um diese aufzulegen wird kein Auflegewerkzeug mehr benötigt. Es wird nur zum Entmanteln des Kabels mindestens ein Messer und eine Zange benötigt. Wie rechts auf dem Bild zu sehen bestehen die Module nur aus drei verschiedenen Teilen.

RDM Cat5 FertigNachdem man das Kabel entmantelt hat entfernt man das freigelegte Drahtgeflecht und die ggf. vorhandenen Folien, die die Aderpaare zusätzlich abschirmt, vollständig. Eine gute Abschirmung wird erreicht durch die Zunge (am Modul) die zwischen Mantel und Drahtgeflecht geschoben wird. Jetzt sortiert man die Aderpaare je nach dem ob man nach EIA/TIA-568 A oder B auflegen möchte. Die ein Belegungsplan befindet sich auf dem Modulkopf. Die Adern werden jetzt mit den grünen (Cat5) oder blauen (Cat6) Klemmen aufgelegt. Zum Schluss nur noch die Schutzkappen drauf und fertig ist das Anschlussmodul.

Das fertige Anschlussmodul kann jetzt sowohl in Patchpanel als auch in UP- und AP-Dosen eingesteckt werden. Leider kenne ich derzeit keinen Händler der die RDM Produkte auch für Privatpersonen anbietet. Ich habe RDM Kabel, Anschlussmodule und UP-Dosen wärend eines Praktikums bei dem Elektrofachgroßhandel Rexel Deutschland bezogen, wo man allerdings als Privatperson nicht einkaufen kann.

Die Module sind zwar verhältnismäßig teuer allerdings haben sie einen großen Vorteil. Und zwar ist man bei zukünftigen Aufrüstungen auf der sicheren Seite. Ein Beispiel: Man setzt für die Verkabelung bereits Cat. 7 Leitungen ein, aber auf dem Patchpanel liegen nur Cat. 6 Module auf. Wenn irgendwann Cat. 7 Module verfügbar sein sollten und diese benötigt werden für z.B. 10 GBit Ethernet kann man einzelne Module auf dem Patchpanel austauschen ohne das gesamte Patchpanel austauschen zu müssen, oder ein neues einzubauen.

RDM hat viele weitere hochwertige Netzwerkprodukte im Angebot. Einen Katalog kann man sich im Downloadbereich der Homepage herunterladen.