Archive for the 'Linux' Category

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Citrix Client für Debian / Ubuntu

Aus gegebenem Anlass habe ich mir Heute den Citrix Client für Linux angesehen.

Auf meiner Ubuntu 7.10 Box gestaltete sich die Installation recht simpel. Die Clients gibts als RPM und tar.gz für ARM und x86 in den Sprachen Englisch, Deutsch, Japanisch, Französisch und Spanisch im Downloadbereich direkt bei Citrix.

Für die Installation benötigte ich

  • fakeroot
  • alien
  • libmotif3

alles kann per “aptitude install fakeroot alien libmotif3″ installiert werden.

Nach dem Herunterladen des RPM Pakets kann man dieses mit alien und fakeroot in ein Deb-Paket umwandeln.

fakeroot alien -c ICAClient-De-*.rpm

Dabei kommt dann ein Paket wie z.B. icaclient_de_*.deb heraus. Was jetzt mit dpkg installiert werden kann.

dpkg -i icaclient_de_*.deb

Der Citrix Client ist jetzt soweit installiert das man ihn verwenden kann. Um das auszuprobieren kann man ihn über

/usr/lib/ICAClient/wfcmgr

starten. Daraufhin sollte dann ein Bild wie z.B. hier zu sehen sein.

Citrix Client (leer)

Wenn man jetzt Citrix z.B. über das Webinterface eines Citrix Access Gateways nutzt kann man Firefox dazu bringen die *.ica-Dateien direkt aus dem Browser starten. Dazu wählt man im “Öffnen von *.ica” Dialog einfach “Öffnen mit” -> “Andere” und dort gibt man den Pfad zum Citrix Client /usr/lib/ICAClient/wfcmgr an.

Schön wärs wenn Canonical sowas wie den Citrix Client direkt mit in sein Commercial-Repository aufnehmen würde und Citrix dem Client eine GTK+ Oberfläche spendieren würde. :)

Picasa 2.7 Beta auch für Linux

Als Vorschau auf die kommende Version 2.7 hat Google eine neue Beta Version von Picasa veröffentlicht. Nach der Version 2.2 ist es erst die zweite Version die auch für Linux angeboten wird.

Google stellt Pakete für die gängigsten Distributionen zur Verfügung:

  • rpm, für Red Hat/Fedora/Suse/Mandriva i386 oder x86_64
  • deb, für Debian/Ubuntu i386
  • deb, für Debian/Ubuntu amd64

Als Debian oder Ubuntu Nutzer kann man auch Google’s Testing Repository verwenden.

deb http://dl.google.com/linux/deb/ testing non-free

Auf diese Weise bleibt man immer auf dem laufenden weil der Paketmanager über neue Versionen informiert.

Weitere Informationen gibts im z.B. GoogleWatchBlog und Golem.

Oracle Support für PHP 5 auf Debian

Hier mal ein kleines Howto zum Thema Oracle Support für PHP5 auf einem Debian 4 System. Zuerst braucht man die Oracle Libraries. Diese kann man sich nach einer kostenlosen Registrierung bei Oracle zum Beispiel in Form des “Oracle Database 10g Express Client  herunterladen.

Angeboten wird bereits ein RPM und ein DEB-Paket.  Nach dem Herunterladen des run 25 MB großen Pakets wird es folgendermaßen installiert:

dpkg -i oracle-xe-client_10.2.0.1-1.0_i386.deb

Nach der Installation des Oracle Clients muss man noch die Oracle Unterstützung in PHP einbringen. Eine Möglichkeit dies zu tun ist die Installation per PECL.
Dafür installiert man zuerst (falls es noch nicht vorhanden ist) das Paket php5-dev nach, was neben ‘phpize’ auch per Abhängigkeit die anderen benötigen Befehle mitbringt.

aptitude install php5-dev

Wenn das erledigt ist kann die eigentliche Installation losgehen.

pecl install oci8

Während der Installation wird nach einem Pfad zu Oracle gefragt. Darauf antwortet man mit

/usr/lib/oracle/xe/app/oracle/product/10.2.0/client/

sollte die Installation erfolgreich sein, taucht am Ende ein Hinweis auf das weitere Vorgehen auf:

Build process completed successfully
Installing ‘/usr/lib/php5/20060613+lfs/oci8.so’
install ok: channel://pecl.php.net/oci8-1.2.4
configuration option “php_ini” is not set to php.ini location
You should add “extension=oci8.so” to php.ini

Und genau das machen wir jetzt auch. Dazu wird die folgende Datei geöffnet

pico /etc/php5/apache2/php.ini

und um die Zeile

extension=oci8.so”

erweitert. Dies wäre ein Beispiel für Oracle Support für PHP innerhalb von Apache. Man kann es natürlich auch für die Commandline aktivieren.

Zum Abschluss noch ein neustart des Webservers

/etc/init.d/apache2 restart

Jetzt sollte man in seinen PHP Skripten auch ohne Probleme auf PHP’s Oracle Funktionen zurückgreifen.

Ubuntu 7.10 64 Bit

Nachdem in den letzten Tagen das Thema Ubuntu 64 Bit auf Planet Ubuntu vermehrt diskutiert wurde habe ich mir auch mal die 64 Bit Version von Ubuntu 7.10 angesehen.

Installiert habe ich das Ganze als Gast in einer Virtuellen Maschine mit VMware Workstation 6. Die Installation verlieft reibungslos und “rasend” schnell, im Vergleich zu der letzten Installation an die ich mich erinnere. Ausgestattet ist die virtuelle Maschine mit 512 MB RAM, 10 GB HDD und zwei CPUs.

Bei der Installation gab es keine Unterschiede zur 32 Bit Installation, jedenfalls keine die mir aufgefallen sind. Später am installierten System ist mir eine Sache negativ aufgefallen. Und zwar steht beim Hochfahren eine ganze Weile ca 20-30 Sekunden lang “Starting Up…” bis irgendwann eine Meldung kommt das der Kernel “still alive” ist und dann fährt das System erst hoch.

Wenn es dann aber hochgefahren ist ist es sehr flott. Mein erster Eindruck der 64Bit-Version ist durchweg positiv. Wenn ich irgendwann mein Notebook neu aufsetzen sollte werde ich es auch dort mal testen.

Auch zu den Problemen mit Flash von denen ich schon des öfteren im Zusammenhang mit 64 Bit Systemen gehört habe kann ich nichts sagen denn Flash funktionierte bei mir im Firefox auf Anhieb nach der halbautomatischen Flashplugin-Installation.

Wuala Alpha für Linux

Gestern habe ich endlich eine Einladung für Wuala bekommen. Ich weiß nicht ob es Zufall ist aber ich hatte mir als Bemerkung bei meiner Anmeldung, eine Linux Version gewünscht. Jedenfalls war in meiner Einladungsmail der folgende Text enthalten:

Since yesterday, we also have a very first Linux version! If you’re a Linux user, we’d be very happy to get your feedback (simply write to support ‘at’ wua.la). Coming up next will be a turbo-boost to earn really lots of storage. Stay tuned for updates.

Naja… jedenfalls habe ich mir sofort den Tarball heruntergeladen und ausprobiert. Hier mein aktueller Stand auf einem Ubuntu 7.10 System.

Installation

Die “Installation” gestaltet sich mehr als einfach. Zuerst läd man sich z.B. mit ‘wget’ den aktuellen Tar-Ball herunter.

wget http://files.wua.la/WualaLinux/wuala.tar

Nach dem Herunterladen der 1,2 MB muss man es nur noch entpacken.

tar -xvf wuala.tar -C ~/wuala

Damit liegt Wuala nun in $HOME/wuala also bei mir zum Beispiel in /home/heyko/wuala. Man kann es nun per ./wuala oder Doppelklick auf ‘wuala’ im Programmverzeichnis starten. Sollte dies nicht funktionieren, hier sollte auf die Fehlermeldungen in der Konsole geachtet werden, kann es z.B. daran liegen welche Java Version verwendet wird. Diese kann man mit dem folgenden Befehl verändern.

sudo update-alternatives –config java

Erste Schritte

Nach der erfolgreichen Installation muss man beim ersten Start einen Einladungscode eingeben den man per Mail bekommen hat. Sollte man schon ein Benutzerkonto haben kann man diesen Schritt überspringen. Wenn man sich nun Angemeldet hat bzw. ein neues Benutzerkonto erstellt hat kann man Wuala starten.

Wuala Startseite

Das Hochladen eigener Dateien funktionierte auf Anhieb per Drag-and-Drop. Für den Anfang stehen einem 1 GB Speicherplatz zur Verfügung. Möchte man mehr Speicher muss der eigene Rechner von außen per UDP auf dem Port 7165 zu erreichen sein und die eigene Onlinezeit muss mehr als 17% betragen. Das entspricht laut FAQ ca. 4 Stunden oder mehr pro Tag. Damit wird sichergestellt das alle Dateien eine hohe Verfügbarkeit haben.

wenn Sie bspw. 10 GB lokalen Speicher zur Verfügung stellen und 70% der Zeit online sind, erhalten Sie 7 GB Online-Speicher

Ich werde das ganze jetzt erst mal eine Weile ausprobieren, weil ich es doch sehr interessant finde die eigenen Daten verschlüsselt in einem P2P Netzwerk zu speichern. Was etwas schade ist das es im Moment noch zentrale Server gibt, was das Netz aus meiner Sicht wieder “angreifbar” macht. Aber anders wäre wohl die 1 GB “Startkapital” nicht machbar.

Mehr Informationen gibts bei Golem die ein ausführliches Interview mit einem der Entwickler geführt haben.

LastFM mit eigenem APT Repository

Heute habe ich zufällig entdeckt das LastFM jetzt für den LastFM Player auch eine eigene Paketquelle anbietet. Getestet habe ich das bislang nur unter Ubuntu 7.10 und es klappt reibungslos. Um zukünftig neuer Playerversionen automatisch über die Paketverwaltung zu beziehen muss nur der GPG Schlüssel importiert werden:

wget -q http://apt.last.fm/last.fm.repo.gpg -O- | sudo apt-key add -

Und die Paketquelle in die Datei /etc/apt/sources.list eingetragen werden. Entweder per Hand über die Konsole oder grafisch über Systemverwaltung -> Software Quellen.

deb http://apt.last.fm/ debian testing

Jetzt einfach ein Update durchführen z.B. über

sudo aptitude update; sudo aptitude dist-upgrade

und schon erhält man unter anderem die aktuellste Version des LastFM Players. Eine schöne Entwicklung das nach und nach immer mehr ihre Software in der Form anbieten.

Serie Gutsy Gibbon im Detail

Um uns die Zeit bis zum offiziellen Release von Ubuntu 7.10 “Gutsy Gibbon” am 18.10. etwas zu versüßen wird seit gestern jeden Tag ein neues Feature vorgestellt.

Teil 1 – Deskbar und Tracker – 09.10.

Teil 1 behandelt die in Ubuntu 7.10 integrierte Desktopsuche die alle Dokumente, Musikdateien, Bilder etc. indexiert. Somit lassen sich Dateien einfacher wiederfinden.

Teil 2 – Bulletproof X und grafische X Konfiguration – 10.10.

Im zweiten Teil geht es um den “kugelsicheren” X-Server und die grafische Konfiguration mittels display-config-gtk. Damit soll in Zukunft vermieden werden das sich der X-Server nach einem Update oder einer fehlerhaften Konfiguration nicht mehr starten lässt und einen manuellen Eingriff in die xorg.conf erfordert.

Teil 3 – Fast User Switching – 11.10.

Heute wird eine weitere Funktion beschrieben und zwar das Fast User Switching. Diese Funktion ermöglicht es einen Computer mit mehreren Nutzern zu verwenden ohne das man sich beim Benutzerwechsel jedes Mal abmelden muss.

Teil 4 – Desktop Effekte mit Compiz Fusion – 13.10.

Heute geht es um die Desktop Effekte die man in der GNOME Version von Ubuntu ab 7.10 standardmäßig aktiviert hat. Kubuntu wird erst ab KDE Version 4 Compiz Standardmäßig aktivieren.

Teil 5 – Firefox Plugins und Gnash – 14.10.

Heute wird der neue Plugininstaller von Firefox vorgestellt mit dem hochwertige Plugins über das Ubuntu Paketsystem eingebunden werden können. Desweiteren geht es um Gnash eine freie alternative zu Adobe’s Flash.

Teil 6 – Bessere Hardwareunterstützung – 15.10.

Im heutigen sechsten Teil wird die verbesserte Hardwareunterstützung gewürdigt. Hauptsächlich geht es um die automatische Druckererkennung und die Installation von unfreien Treibern.

Teil 7 – AppArmor – 16.10.

Im 7. Teil geht es um die Integration von AppArmor in 7.10. Vorerst wird allerdings nur das Framework integriert + ein Profil für CUPS. Erst mit 8.04 werden für viele Anwendungen AppArmor Profile mitgeliefert.

Teil 8 – NTFS Schreibunterstützung – 17.10.

Erstmals ist es mit Ubuntu 7.10 möglich Out-of-the-Box auf NTFS Partitionen z.B. von Windows XP oder Windows 2000 zu schreiben.

Teil 9 – Das Killerfeature – Die Community – 18.10.

Warum die Community das Wichtigste ist und wie man etwas dazu beitragen kann.

Ubuntu 7.10 auch wieder per ShipIt

Auch für die kommende Ubuntu Version 7.10 wird es wieder möglich sein sich kostenlose CDs von Canonical schicken zu lassen. Seit gestern also 10 Tage vor dem geplanten Release von Gutsy Gibbon am 18.10 ist es möglich sich bei ShipIt CDs zu bestellen.

Zur Auswahl hat man folgende Kombinationen

  • 1x Ubuntu CD (1 PC Edition)
  • 1x Ubuntu CD (1 64-bit PC Edition)
  • 2x Ubuntu CDs (2 PC Edition)
  • 10x Ubuntu CDs (8 PC Edition, 2 64-bit PC Edition)

je nach dem ob man gerne Edubuntu, Kubuntu oder Ubuntu CDs bestellen möchte muss man die jeweilige ShipIt-Webseite aufrufen.

  • Ubuntu (mit GNOME als grafischer Oberfläche)
  • Kubuntu (mit KDE als grafischer Oberfläche)
  • Edubuntu (spezielle Version für Schulen)

Ich habe mir natürlich gleich erstmal eine bestellt. Alles was man dafür benötigt ist ein gültiger Launchpad Account und 4-10 Wochen Geduld :)
Ubuntu 7.10 ShipIt

Weitere Informationen

[Ubuntu] Human-Theme für gnome-screensaver

Bei Christer Edwards habe ich gerade eben ein neues Design für den “Gesperrt”-Dialog des GNOME Bildschirmschoners gefunden.

Als ich diesen noch nicht kannte hat mir der alte auch nicht weiter gestört, doch jetzt hoffe ich das der neue spätestens in Gutsy + 1 seinen Platz finden wird.

Hier mal ein paar Screenshots und eine Installationsanleitung.

Ubuntu Human Screensaver

Ubuntu Human Screensaver

Ubuntu Human Screensaver

Installation

Zuerst muss man sich hier das Paket mit dem neuen Design herunterladen. Und nach

/usr/share/gnome-screensaver/

entpacken. Zum Beispiel mit

tar xvjf gnome-screensaver-human.tar.bz2

sobald das erledigt ist kann das neue Design aktiviert werden.

gconftool-2 -s –type=string /apps/gnome-screensaver/lock_dialog_theme human

oder wenn man genug davon hat wieder deaktivieren.

gconftool-2 -s –type=string /apps/gnome-screensaver/lock_dialog_theme default

[Ubuntu] Hinweis auf Akkurückruf

Als ich vorhin testweise auf einem Dell Latitude D600 die kommende Ubuntu Version 7.10 (Tribe 5) installiert habe, habe ich wiedereinmal ein neues wirklich nützliches Feature entdeckt. Und zwar stammt der Notebookakku aus einer Serie für die derzeit eine Rückrufaktion läuft. Ich selber wäre darauf vermutlich nie gekommen, vorallem weil dieses Notebook bei uns in der Firma nicht mehr im Umlauf ist.

Ubuntu 7.10 Battery Recall

Bei “Visit recall website” wird man dann gleich auf die entsprechende Webseite weitergeleitet. Dort habe ich dann die Seriennummer meines Akkus eingegeben und siehe da…

Ubuntu 7.10 Battery Recall 2

… er ist tatsächlich betroffen. Daraufhin natürlich gleich mal einen Ersatzakku bestellt und alle anderen Geräte in Reichweite kontrolliert, allerdings waren die nicht davon betroffen.

Wiedermal nichts weltbewegendes aber doch eine unglaublich nützliche Funktion. Vielen Dank! :)