Bei uns im Unternehmen hat der Mitarbeiter in der Regel keine lokalen Administratorrechte. Dadurch kommt es regelmäßig zu kleineren Schwierigkeiten. Meistens treten diese Schwierigkeiten bei Programmen zur Ansteuerung von Geräten auf. In der Regel gibt es keine Alternativen zu diesen Programmen – dadurch lässt sich vielleicht auch die teils fragwürdige Qualität dieser Programme erklären.
Vor kurzem hatte ich mal wieder einen solchen Fall. Es handelt dabei um eine Software zum Programmieren eines Steuergeräts. Das Problem in diesem Fall, der Benutzer (Hauptbenutzer) könnte die Software theoretisch benutzen, kann allerdings in den Einstellungen keine serielle Schnittstelle, sprich keinen COM-Port auswählen.
Abhilfe schafft das Verändern der Berechtigungen auf den Registry Schlüssel HKLM\Hardware\Devicemap\Serialcomm. Das funktioniert auch so lange, wie man das System nicht neustarten muss. Beim Neustart überschreibt Windows die veränderten Berechtigungen wieder.
Für dieses Problem habe ich einen ungewöhnlichen Lösungsansatz gefunden. Und zwar wird dort beschrieben wie man diese Berechtigungen mit Hilfe eines geplanten Tasks bei jedem Start neu setzt.
Hier mal die Schritte grob zusammengefasst:
- Man erstellt eine Datei namens serialcomm.txt mit folgendem Inhalt:
- HKEY_LOCAL_MACHINE\HARDWARE\DEVICEMAP\SERIALCOMM [1 5 7 17]
- Man erstellt einen neuen geplanten Task
- Ausführen: Beim Starten des Computers
- Benutzer: lokaler Administrator + Passwort
- Befehl: C:\WINDOWS\system32\regini.exe C:\ serialcomm.txt
Wichtig hierbei: Unbedingt die Berechtigungen der serialcom.txt anpassen. Sonst könnte möglicherweise ein „normaler“ Nutzer sich weitere Berechtigungen verschaffen.
Quelle: MyITForum.com
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