Monthly Archive for December, 2007

Postfix Statistiken mit pflogsumm

Bei pflogsumm (Postfix Log Summary) handelt es sich um ein Perl Skript mit dem man sehr einfach regelmäßige Auswertungen einer Postfix Umgebung erstellen kann.

Das Skript pflogsumm ist für Debian-Nutzer bereits als Debian Paket in den offiziellen Quellen enthalten und kann über z.B. aptitude installiert werden.

aptitude install pflogsumm

Nach der Installation ist pflogsumm auch schon mehr oder weniger voll einsatzbereit. Um pflogsumm auszuprobieren gibt es mehrere Möglichkeiten.

Entweder startet man es direkt auf der Kommandozeile:

cat /var/log/mail.log | pflogsumm

Daraufhin erhält man die Auswertung direkt auf der Kommandozeile. Man kann sich den Bericht natürlich auch per Mail schicken:

cat /var/log/mail.log | pflogsumm | mailx -s “pflogsumm” email@einsetz.en 

Daraufhin erhält man den Bericht per Email an die genannte Adresse “pflogsumm” steht hierbei als Betreff. Sinnvoll kombinieren könnte man das ganze jetzt z.B. mit logrotate. Zu einem bestimmten Zeitpunkt erstellt logrotate ein neues Logfile für den Emailverkehr, z.B. bei einer bestimmten Größe oder wöchentlich, und bevor dies getan wird, erstellt man mit pflogsumm einen Bericht daraus.

Auf meinem System habe ich dafür das File

/etc/logrotate.d/syslog-ng

bearbeitet, da dort bereits /var/log/mail.log behandelt wird. Hier eine beispielhafte Konfiguration bei der wöchtentlich das Logfile archiviert und durch ein Neues ersetzt wird.

/var/log/mail.log {
   rotate 4
   weekly
   missingok
   prerotate
       cat /var/log/mail.log | pflogsumm | mailx -s “Postfix Weekly Summary – EsensCity.de” email@einsetz.en
   endscript
   notifempty
   compress
}

Bei dieser Konfiguration sollte man ab jetzt wöchentlich einen Bericht zugestellt bekommen über die aktivitäten der eigenen Postfix-Installation. Dies kann man natürlich noch beliebig erweitern, z.B. in dem man die Berichte archiviert, aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Weihnachtsgeschenke

Heute gab es Weihnachtsgeschenke von unserem Chef.

USB Plasmaball

So eine Kugel habe ich mir schon als Kind gewünscht :)

Absicht?

Microsoft Update - Absicht?

Citrix Client für Debian / Ubuntu

Aus gegebenem Anlass habe ich mir Heute den Citrix Client für Linux angesehen.

Auf meiner Ubuntu 7.10 Box gestaltete sich die Installation recht simpel. Die Clients gibts als RPM und tar.gz für ARM und x86 in den Sprachen Englisch, Deutsch, Japanisch, Französisch und Spanisch im Downloadbereich direkt bei Citrix.

Für die Installation benötigte ich

  • fakeroot
  • alien
  • libmotif3

alles kann per “aptitude install fakeroot alien libmotif3″ installiert werden.

Nach dem Herunterladen des RPM Pakets kann man dieses mit alien und fakeroot in ein Deb-Paket umwandeln.

fakeroot alien -c ICAClient-De-*.rpm

Dabei kommt dann ein Paket wie z.B. icaclient_de_*.deb heraus. Was jetzt mit dpkg installiert werden kann.

dpkg -i icaclient_de_*.deb

Der Citrix Client ist jetzt soweit installiert das man ihn verwenden kann. Um das auszuprobieren kann man ihn über

/usr/lib/ICAClient/wfcmgr

starten. Daraufhin sollte dann ein Bild wie z.B. hier zu sehen sein.

Citrix Client (leer)

Wenn man jetzt Citrix z.B. über das Webinterface eines Citrix Access Gateways nutzt kann man Firefox dazu bringen die *.ica-Dateien direkt aus dem Browser starten. Dazu wählt man im “Öffnen von *.ica” Dialog einfach “Öffnen mit” -> “Andere” und dort gibt man den Pfad zum Citrix Client /usr/lib/ICAClient/wfcmgr an.

Schön wärs wenn Canonical sowas wie den Citrix Client direkt mit in sein Commercial-Repository aufnehmen würde und Citrix dem Client eine GTK+ Oberfläche spendieren würde. :)

Picasa 2.7 Beta auch für Linux

Als Vorschau auf die kommende Version 2.7 hat Google eine neue Beta Version von Picasa veröffentlicht. Nach der Version 2.2 ist es erst die zweite Version die auch für Linux angeboten wird.

Google stellt Pakete für die gängigsten Distributionen zur Verfügung:

  • rpm, für Red Hat/Fedora/Suse/Mandriva i386 oder x86_64
  • deb, für Debian/Ubuntu i386
  • deb, für Debian/Ubuntu amd64

Als Debian oder Ubuntu Nutzer kann man auch Google’s Testing Repository verwenden.

deb http://dl.google.com/linux/deb/ testing non-free

Auf diese Weise bleibt man immer auf dem laufenden weil der Paketmanager über neue Versionen informiert.

Weitere Informationen gibts im z.B. GoogleWatchBlog und Golem.

Oracle Support für PHP 5 auf Debian

Hier mal ein kleines Howto zum Thema Oracle Support für PHP5 auf einem Debian 4 System. Zuerst braucht man die Oracle Libraries. Diese kann man sich nach einer kostenlosen Registrierung bei Oracle zum Beispiel in Form des “Oracle Database 10g Express Client  herunterladen.

Angeboten wird bereits ein RPM und ein DEB-Paket.  Nach dem Herunterladen des run 25 MB großen Pakets wird es folgendermaßen installiert:

dpkg -i oracle-xe-client_10.2.0.1-1.0_i386.deb

Nach der Installation des Oracle Clients muss man noch die Oracle Unterstützung in PHP einbringen. Eine Möglichkeit dies zu tun ist die Installation per PECL.
Dafür installiert man zuerst (falls es noch nicht vorhanden ist) das Paket php5-dev nach, was neben ‘phpize’ auch per Abhängigkeit die anderen benötigen Befehle mitbringt.

aptitude install php5-dev

Wenn das erledigt ist kann die eigentliche Installation losgehen.

pecl install oci8

Während der Installation wird nach einem Pfad zu Oracle gefragt. Darauf antwortet man mit

/usr/lib/oracle/xe/app/oracle/product/10.2.0/client/

sollte die Installation erfolgreich sein, taucht am Ende ein Hinweis auf das weitere Vorgehen auf:

Build process completed successfully
Installing ‘/usr/lib/php5/20060613+lfs/oci8.so’
install ok: channel://pecl.php.net/oci8-1.2.4
configuration option “php_ini” is not set to php.ini location
You should add “extension=oci8.so” to php.ini

Und genau das machen wir jetzt auch. Dazu wird die folgende Datei geöffnet

pico /etc/php5/apache2/php.ini

und um die Zeile

extension=oci8.so”

erweitert. Dies wäre ein Beispiel für Oracle Support für PHP innerhalb von Apache. Man kann es natürlich auch für die Commandline aktivieren.

Zum Abschluss noch ein neustart des Webservers

/etc/init.d/apache2 restart

Jetzt sollte man in seinen PHP Skripten auch ohne Probleme auf PHP’s Oracle Funktionen zurückgreifen.