Monthly Archive for November, 2007

Ubuntu 7.10 64 Bit

Nachdem in den letzten Tagen das Thema Ubuntu 64 Bit auf Planet Ubuntu vermehrt diskutiert wurde habe ich mir auch mal die 64 Bit Version von Ubuntu 7.10 angesehen.

Installiert habe ich das Ganze als Gast in einer Virtuellen Maschine mit VMware Workstation 6. Die Installation verlieft reibungslos und “rasend” schnell, im Vergleich zu der letzten Installation an die ich mich erinnere. Ausgestattet ist die virtuelle Maschine mit 512 MB RAM, 10 GB HDD und zwei CPUs.

Bei der Installation gab es keine Unterschiede zur 32 Bit Installation, jedenfalls keine die mir aufgefallen sind. Später am installierten System ist mir eine Sache negativ aufgefallen. Und zwar steht beim Hochfahren eine ganze Weile ca 20-30 Sekunden lang “Starting Up…” bis irgendwann eine Meldung kommt das der Kernel “still alive” ist und dann fährt das System erst hoch.

Wenn es dann aber hochgefahren ist ist es sehr flott. Mein erster Eindruck der 64Bit-Version ist durchweg positiv. Wenn ich irgendwann mein Notebook neu aufsetzen sollte werde ich es auch dort mal testen.

Auch zu den Problemen mit Flash von denen ich schon des öfteren im Zusammenhang mit 64 Bit Systemen gehört habe kann ich nichts sagen denn Flash funktionierte bei mir im Firefox auf Anhieb nach der halbautomatischen Flashplugin-Installation.

Wuala Alpha für Linux

Gestern habe ich endlich eine Einladung für Wuala bekommen. Ich weiß nicht ob es Zufall ist aber ich hatte mir als Bemerkung bei meiner Anmeldung, eine Linux Version gewünscht. Jedenfalls war in meiner Einladungsmail der folgende Text enthalten:

Since yesterday, we also have a very first Linux version! If you’re a Linux user, we’d be very happy to get your feedback (simply write to support ‘at’ wua.la). Coming up next will be a turbo-boost to earn really lots of storage. Stay tuned for updates.

Naja… jedenfalls habe ich mir sofort den Tarball heruntergeladen und ausprobiert. Hier mein aktueller Stand auf einem Ubuntu 7.10 System.

Installation

Die “Installation” gestaltet sich mehr als einfach. Zuerst läd man sich z.B. mit ‘wget’ den aktuellen Tar-Ball herunter.

wget http://files.wua.la/WualaLinux/wuala.tar

Nach dem Herunterladen der 1,2 MB muss man es nur noch entpacken.

tar -xvf wuala.tar -C ~/wuala

Damit liegt Wuala nun in $HOME/wuala also bei mir zum Beispiel in /home/heyko/wuala. Man kann es nun per ./wuala oder Doppelklick auf ‘wuala’ im Programmverzeichnis starten. Sollte dies nicht funktionieren, hier sollte auf die Fehlermeldungen in der Konsole geachtet werden, kann es z.B. daran liegen welche Java Version verwendet wird. Diese kann man mit dem folgenden Befehl verändern.

sudo update-alternatives –config java

Erste Schritte

Nach der erfolgreichen Installation muss man beim ersten Start einen Einladungscode eingeben den man per Mail bekommen hat. Sollte man schon ein Benutzerkonto haben kann man diesen Schritt überspringen. Wenn man sich nun Angemeldet hat bzw. ein neues Benutzerkonto erstellt hat kann man Wuala starten.

Wuala Startseite

Das Hochladen eigener Dateien funktionierte auf Anhieb per Drag-and-Drop. Für den Anfang stehen einem 1 GB Speicherplatz zur Verfügung. Möchte man mehr Speicher muss der eigene Rechner von außen per UDP auf dem Port 7165 zu erreichen sein und die eigene Onlinezeit muss mehr als 17% betragen. Das entspricht laut FAQ ca. 4 Stunden oder mehr pro Tag. Damit wird sichergestellt das alle Dateien eine hohe Verfügbarkeit haben.

wenn Sie bspw. 10 GB lokalen Speicher zur Verfügung stellen und 70% der Zeit online sind, erhalten Sie 7 GB Online-Speicher

Ich werde das ganze jetzt erst mal eine Weile ausprobieren, weil ich es doch sehr interessant finde die eigenen Daten verschlüsselt in einem P2P Netzwerk zu speichern. Was etwas schade ist das es im Moment noch zentrale Server gibt, was das Netz aus meiner Sicht wieder “angreifbar” macht. Aber anders wäre wohl die 1 GB “Startkapital” nicht machbar.

Mehr Informationen gibts bei Golem die ein ausführliches Interview mit einem der Entwickler geführt haben.

Windows XP SP3 RC1

Vorgestern wurde den registrierten Beta Testern über Microsoft’s Connect Programm der erste Release Candidat des kommenden Service Pack 3 für Windows XP zur Verfügung gestellt. Leider gehöre ich nicht zu den registrierten Beta Testern, laut WinFuture rund 12000 Personen, deshalb habe ich mich nach einer Alternative umgesehen und bei WinFuture auch gefunden. Durch eine kleine Veränderung an der Registry ist es möglich auch für nicht Beta Tester den RC1 des SP3 für Windows XP über das Windows Update zu beziehen.

Nach der kleinen Veränderung an der Registry (wie bei WinFuture beschrieben) taucht dann auf der Windows Update-Seite der Service Pack 3 für Windows XP auf.

WinXP SP3 RC1 - Bild 1

Dieser kann dann einzeln Installiert werden.

WinXP SP3 RC1 - Bild 2

Nachdem er heruntergeladen wurde öffnet sich ein weiteres Fenster wo die Installation nochmal explizit bestätigt werden muss.

WinXP SP3 RC1 - Bild 3

Nach der Installation taucht dann unter “System” bei Version Service Pack 3 auf.

WinXP SP3 RC1 - Bild 4

Abgesehen von einem weiteren Update des Windows Tools zum entfernen bösartiger Software lagen nach der SP3 Installation keine weiteren Updates vor. Weitere Veränderungen habe ich bislang auch noch nicht festgestellt. Bisher macht der Release Candidate 1 einen recht stabilen Eindruck auf mich.

Links

InfraRecorder 0.44

Vorgestern hat Christian Kindahl eine neue Version der Windows Open-Source Brennsoftware InfraRecorder veröffentlicht.

Hier mal ein kleiner Überblick der Neuerungen aus dem ChangeLog:

  • Es ist jetzt möglich für CD Kopien das gleiche Laufwerk als Quell- und Ziellaufwerk zu verwenden
  • Verbesserte Erkennung der Laufwerks- und Rohlingsgeschwindigkeit
  • Optionen in der Toolbar können jetzt nach Belieben verändert werden
  • Die Einstellungen werden jetzt im Programmverzeichnis gespeichert (Settings.xml) um den portablen Einsatz zu ermöglichen.
  • Verbesserte Drag-and-Drop Funktionalität

Außerdem noch eine Menge an Bugfixes, Übersetzungen und kleineren Verbesserungen.

Links

Erfahrungen mit VBA für Word 2003

Hier mal eine kleine Notiz für mich über meine bisherigen Erkentnisse aus der Arbeit mit VBA für Word 2003.

Seiteneinstellungen

ActiveDocument.PageSetup.PageWidth = CentimetersToPoints(24)

ActiveDocument.PageSetup.PageHeight = CentimersToPoints(30)

Mit diesen beiden Parametern kann man die Höhe und Breite einer Seite verändern. Die Funktion CentimetersToPoints() dient dazu einen Wert in Zentimetern angeben zu können.

Textformatierung

Schriftgröße

Selection.Font.Size = 10

Die Schriftgröße wird in ‘pt’ angegeben. Wie in Word selbst.

Schriftart

Selection.Font.Name = “Arial”

Ausrichtung

Selection.ParagraphFormat.Alignment = wdAlignParagraphCenter

Als Beispiel zum Zentrieren des Textes.

Drucken & Druckeinstellungen

Um den Druckvorgang direkt aus einem Makro heraus anzustoßen gibt es den Befehl ActiveDocument.PrintOut

ActiveDocument.PrintOut unterstützt dabei unter anderem die folgenden Parameter:

Background

Den Druckvorgang im Hintergrund starten.

PrintZoomPaperHeight

Die Höhe des Dokuments in Punkten (hier könnte man wieder auf CentimetersToPoints zurückgreifen)

PrintZoomPaperWidth

Die Breite des Dokumentsauch wieder in Punkten.

Weitere Funktionen

trim(String)

trim() entfernt wie in anderen Sprachen auch, die Leerzeichen am Anfang und Ende eines Strings.

mid(String, StartPosition, Länge)

Die Funktion mid() würde ich als Pendant von substr() in PHP bezeichnen. Damit ist es möglich einen String teilweise auszugeben indem man eine Startposition und eine Länge angeben kann.

mid(“Hallo!”,3,2) ergibt also z.B. ein “ll”

replace(String, ZuErsetzen, ErsetzenDurch)

Die Funktion replace() ermöglicht es bestimmte Teile eines Strings zu ersetzen. Dafür gibt man den Ausgangsstring, den zu ersetzenden Teil und natürlich den String an der dafür eingesetzt werden soll.

Um unerwünschte Zeilenumbrüche zu entfernen kann man als zu ersetzendes Zeichen auch ‘vbCrLf’ angeben.

UCase(String)

Verwandelt alle Zeichen in einem String in Großbuchstaben. (Bei PHP wäre das z.B. StrToUpper())

Das soll es auch erstmal gewesen sein. Alles in allem bin ich noch kein großer Freund von VBA allerdings finde ich das man sich doch relativ schnell einarbeiten kann. Ich denke das noch mindestens ein weiterer Teil folgen wird, da ich mich derzeit doch recht häufig mit VBA beschäftigen muss :)

Zu wenig Speicher?

Es ist ja nicht ganz unbegründet, dass ich zumindestens privat fast vollständig auf Windows und Microsofts Officepaket verzichte.

Zu wenig Speicher zum Drucken

Zu wenig Speicher zum Drucken

Nach einem kurzen Blick auf die Laufwerkseigenschaften war dann klar das es wohl doch ein schwerwiegenderes Problem ist. Leider klappt das Speichern auch auf den Netzlaufwerken nicht.

Zu wenig Speicher zum Drucken

Also werde ich dann mal das System neu starten und die Datei noch einmal neu erzeugen.

LastFM mit eigenem APT Repository

Heute habe ich zufällig entdeckt das LastFM jetzt für den LastFM Player auch eine eigene Paketquelle anbietet. Getestet habe ich das bislang nur unter Ubuntu 7.10 und es klappt reibungslos. Um zukünftig neuer Playerversionen automatisch über die Paketverwaltung zu beziehen muss nur der GPG Schlüssel importiert werden:

wget -q http://apt.last.fm/last.fm.repo.gpg -O- | sudo apt-key add -

Und die Paketquelle in die Datei /etc/apt/sources.list eingetragen werden. Entweder per Hand über die Konsole oder grafisch über Systemverwaltung -> Software Quellen.

deb http://apt.last.fm/ debian testing

Jetzt einfach ein Update durchführen z.B. über

sudo aptitude update; sudo aptitude dist-upgrade

und schon erhält man unter anderem die aktuellste Version des LastFM Players. Eine schöne Entwicklung das nach und nach immer mehr ihre Software in der Form anbieten.