Monthly Archive for September, 2007

[Ubuntu] Human-Theme für gnome-screensaver

Bei Christer Edwards habe ich gerade eben ein neues Design für den “Gesperrt”-Dialog des GNOME Bildschirmschoners gefunden.

Als ich diesen noch nicht kannte hat mir der alte auch nicht weiter gestört, doch jetzt hoffe ich das der neue spätestens in Gutsy + 1 seinen Platz finden wird.

Hier mal ein paar Screenshots und eine Installationsanleitung.

Ubuntu Human Screensaver

Ubuntu Human Screensaver

Ubuntu Human Screensaver

Installation

Zuerst muss man sich hier das Paket mit dem neuen Design herunterladen. Und nach

/usr/share/gnome-screensaver/

entpacken. Zum Beispiel mit

tar xvjf gnome-screensaver-human.tar.bz2

sobald das erledigt ist kann das neue Design aktiviert werden.

gconftool-2 -s –type=string /apps/gnome-screensaver/lock_dialog_theme human

oder wenn man genug davon hat wieder deaktivieren.

gconftool-2 -s –type=string /apps/gnome-screensaver/lock_dialog_theme default

[Wordpress] Amazon Context Links Plugin

Vor einigen Tagen bin ich nach langer Zeit mal wieder auf das Amazon Partnernet gestoßen und habe gesehen, dass es mittlerweile das Context Links System auch für die deutschen Nutzer gibt. Ich wollte das natürlich gleich ausprobieren, bin allerdings kein Freund von Veränderungen am Wordpress Core und wollte den JavaScript Code auch nicht in die Templates packen.

Deshalb meine ersten Gehversuche mit dem Pluginsystem von Wordpress. Hierbei handelt es sich um mein erstes Plugin für Wordpress, deshalb kann ich natürlich nicht ausschließen das es noch einige Fehler enthält. Aus diesem Grunde empfehle ich euch wenn möglich den Quellcode vorher zu überprüfen oder zu mindestens vorher ein Backup durchzuführen.

Wenn es jemand ausprobiert hat würde ich mich natürlich über etwas Feedback freuen :)

Funktionsumfang

Für den ersten Release des Plugins habe ich erstmal nur einige Einstellungsmöglichkeiten der Context Links eingebaut. Der Rest wird dann wenn es mir gelingt zusammen mit einer Vorschaufunktion wie der im Partnernet nachgereicht.

Bislang ist folgendes implementiert:

Amazon Context Links Plugin Options v0.1

Installation

Um das Context Links Plugin zu installieren muss nur die Datei context-links.php in euer Pluginverzeichnis kopiert werden.

wordpress/wp-content/plugins/

Anschließend sollte es im Pluginmanager zu sehen sein. Dort kann es kann de- bzw. aktiviert werden. Sobald das Plugin aktiviert ist lassen sich im Optionsmenü unter “Context Links” die Einstellungen vornehmen.

ToDo

  • Für jede Seite (de-) aktivierbar
  • vollständige Internationalisierung
  • Vorschaufunktion in den Optionen

Download

[Google] Presently veröffentlicht

Google hat heute einige interessante Neuerungen veröffentlicht. Darunter sind neue Sprachen für Google Apps und den Google Reader, die jetzt beide vollständig in Deutsch verfügbar sind. Außerdem wurde endlich Google’s Text & Tabellen um ein Pedant zu Microsofts Powerpoint erweitert und der Google Reader hat ein eigenes Logo (ohne den Zusatz Labs) erhalten, was vermutlich bedeutet das jetzt auch dieser das Beta-Stadium verlassen hat.

Ich habe da jetzt erstmal nur einen kurzen Blick auf Google’s Präsentationssoftware geworfen, bin aber doch recht begeistert. Alle Funktionen die ich im Normalfall nutze sind damit bereits abgedeckt. Und das beste ist meiner Meinung nach die Möglichkeit der Online Präsentationen.

Zu Präsentationen kein Notebook mehr mitnehmen, keinen USB Stick – man braucht nur einen Webbrowser, vollkommen betriebssystemunabhängig.

[...]

Interessant ist auch die Möglichkeit, das ganze Online zu präsentieren. Dazu veröffentlicht man einen Link und schickt diesen an seine Zuhörer. Die Teilnehmer können dann über einen eingebauten Chat Fragen stellen und diskutieren.

aptgetupdate.de

Google Presentations 1 Google Presentations 2 Google Presentations 3 Google Presentations 4 Google Presentations 5

Links

[Ubuntu] Hinweis auf Akkurückruf

Als ich vorhin testweise auf einem Dell Latitude D600 die kommende Ubuntu Version 7.10 (Tribe 5) installiert habe, habe ich wiedereinmal ein neues wirklich nützliches Feature entdeckt. Und zwar stammt der Notebookakku aus einer Serie für die derzeit eine Rückrufaktion läuft. Ich selber wäre darauf vermutlich nie gekommen, vorallem weil dieses Notebook bei uns in der Firma nicht mehr im Umlauf ist.

Ubuntu 7.10 Battery Recall

Bei “Visit recall website” wird man dann gleich auf die entsprechende Webseite weitergeleitet. Dort habe ich dann die Seriennummer meines Akkus eingegeben und siehe da…

Ubuntu 7.10 Battery Recall 2

… er ist tatsächlich betroffen. Daraufhin natürlich gleich mal einen Ersatzakku bestellt und alle anderen Geräte in Reichweite kontrolliert, allerdings waren die nicht davon betroffen.

Wiedermal nichts weltbewegendes aber doch eine unglaublich nützliche Funktion. Vielen Dank! :)

VMware Tools werden Open Source

Wie oft habe ich mich in der Vergangenheit darüber geärgert die VMware Tools installieren zu müssen, wenn ich mal wieder eine Distribution mit einer nicht RPM basierten Paketverwaltung in einer virtuellen Maschine installiert habe. Deshalb freut mich die Nachricht, dass VMware die VMware Tools als Open Source freigibt.

Angekündigt hat VMware das ganze im Rahmen der eigenen Virtualisierungskonferenz VMworld. Zukünftig wird das Toolset dann unter dem Namen Open Virtual Maschine Tools (OVMT) angeboten. Vorerst wird es aber noch nicht den gesamten der VMware Tools abdecken können da viele der Treiber von Drittherstellern nicht enthalten sein werden.

Man wolle die Unternehmen aber dazu auffordern es VMware gleichzutun und ihren Code auch unter der GPL zu veröffentlichten, so der Virtualisierungsexperte. Die Kernfunktionalität ist aber ohnehin da, so dienen die OVMT unter anderem dazu die Informationen der Zwischenablage auszutauschen, die Auflösung im Gastsystem automatisch anzupassen oder auch diverse Verzeichnisse miteinander zu teilen.

derStandard.at – 12. September 2007 06:39

Ich freue mich schon darauf wenn die ersten Distributionen die OVMTs enthalten, und damit eine kleine aber lästige Aufgabe beim Aufsetzen von virtuellen Maschinen entfällt.

[Ubuntu] Schnellste Paketquelle ermitteln

Durch den “Wochenrückblick: Wochenrückblick KW 36″ von UbuntuUsers.de bin ich auf eine ganz nützliche Funktion in Ubuntu’s software-properties-gtk gestoßen, die jemand der seine sources.list in der Regel per Hand pflegt vermutlich nie zu Gesicht bekommt.

Da ich diese Funktion trotzdem als sehr nützlich empfinde wollte ich sie hier einmal kurz vorstellen. Und zwar geht es darum automatisch die, vom eigenen Rechner aus, schnellste Paketquelle zu ermitteln.

In software-properties-gtk aka “Software-Quellen” in System -> Administration gibt es dafür den Punkt “Herunterladen von:” dahinter steht bei mit jetzt z.B. “Server für Deutschland”.
Ubuntu 7.10 Software Properties

In der Drop-Down Box gibt es dann noch min. zwei weitere Punkte zur Auswahl.

Ubuntu 7.10 Software Properties

Wenn man dort “Andere …” auswählt erhält man eine weitaus ausführlichere Liste mit (allen) offiziellen Paketquellen.

Ubuntu 7.10 Software Properties

Neben der Möglichkeit sich hier einen speziellen Server in einem bestimmten Land auszusuchen kann man auch automatisch sich den schnellsten aus der Liste aussuchen lassen. Dazu wählt man “Besten Server auswählen”.

Ubuntu 7.10 Software Properties

Daraufhin wird die Verbindung zu jedem Server in der Liste geprüft um den schnellsten auszuwählen.

Sehr nützliche Funktion wie ich finde. Auch wenn ich zumindestens vorerst meine sources.list weiter per Hand pflege. Allerdings hauptsächlich weil ich die eigentlichen Ubuntuquellen so gut wie nie verändere und meine Arbeit sich vorallem auf Fremdquellen bezieht.

Künftig Ubuntu Thinkpads von Lenovo?

Nachdem viele namhafte PC und Notebook Hersteller Linux in Ihr Repertoire aufgenommen haben, denkt scheinbar auch Lenovo darüber nach. Auf lenovoblogs.com läuft deshalb eine Umfrage welche Linux Distribution man zukünftig gerne auf den Thinkpads sehen würde.

Soweit ich das sehe ist Ubuntu mit über 6000 Stimmen auf Platz 1 gefolgt von Debian mit knapp über 1000 Stimmen. Ich würd mich schon freuen wenn Ubuntu und/oder Debian von Lenovo voll unterstützt werden würde wenn ich mir mein nächstes Thinkpad kaufe. Allerdings wäre es meiner Meinung nach am sinnvollsten wenn sich die Hersteller nicht immer nur eine Distribution aussuchen würden sondern einfach nur darauf achten für die verbaute Hardware auch Open-Source Treiber zur Verfügung zu stellen.

Damit würden alle davon profitieren, auch der Hersteller.