Monthly Archive for May, 2007

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Pidgin 2.0.0 Release und neue Webseite

Gestern wurde die Finale Version 2.0.0 des freien Instant Messengers Pidgin veröffentlicht. Diese steht bereits als Download für Windows, Fedora und als Sourcecodeversion zum selber komplilieren auf den Seiten des Projekts bereit.

Außerdem hat das Projekt zum Release des Gaim 1.5 Nachfolgers Pidgin 2.0.0 eine völlig neue vom Design her zeitgemäßere Webseite bekommen.

Fon steigt auf Ubuntu um

Wie Martin Varsavsky, Gründer und Geschäftsführer von Fon.com, gestern in seinem Blog angekündig hat wird Fon auf Ubuntu umsteigen. Das beginnt damit das ab der nächsten Woche keinerlei Lizenzen bei mehr Microsoft gekauft, und keine neue Microsoft-Software installiert oder betreut wird.

Erster und wichtigster Grund ist laut Martin Varsavsky die Zeitersparnis, da Ubuntu für Ihn wie ein Windows ist das vernünftig und schnell das tut was es soll.

With Ubuntu I forgot about the computer and got to focus on the work at hand.

Der zweite Grund der weitaus niedrigere Kostenaufwand da Ubuntu ja bekanntermaßen frei ist. Und nicht nur das auch die Ersparnis dadurch das Ubuntu auf einem zwei Jahre alten Rechner weitaus besser läuft als Windows Vista auf einem aktuellen.

Für den Anfang hat er seinen Mitarbeitern empfohlen Ubuntu auf den dienstlichen Rechnern parallel zu Windows zu installieren, um sich mit dere Handhabung auseinander setzen zu können. Nach und nach soll dann aber immer mehr Ubuntu eingesetzt werden. Seine eigenen Erfahrungen damit schildert er folgendermaßen:

During my first days with Ubuntu I was switching back frequently. Now I rarely do and in one laptop I erased Windows altogether and only have Ubuntu.

Für Varsavsky ist jetzt der beste Zeitpunkt um mit einer Migration zu beginnen, um sich nicht mit einem komplizierten und kostenintensiven Umstieg auf Windows Vista in den kommenden Jahren auseinander setzen zu müssen.

Mein erster Wikipedia Artikel

Heute habe ich meinen ersten eigenen Artikel in der deutschen Wikipedia begonnen. Der Artikel handelt von OpenSearch, einer von A9 (Amazon.com‘s Suchmaschinen Tochter) entwickelten auf XML basierenden Technologie. OpenSearch ermöglicht es Suchergebnisse in ein maschinenlesbares und standardisiertes Format zu bringen, was den Vorteil bietet das es von jedem in die eigene Webseite bzw. die eigene Software implementiert werden kann.

Ich habe mir Mühe gegeben mich an anderen Wikipedia Artikeln zu orientieren und da der Artikel bislang noch nicht gelöscht wurde nehme ich an es ist mir gelungen.  Sehr umfangreich ist er noch nicht aber das kommt mit der Zeit. Wenn nicht durch mich dann aber sicher durch andere.

Pidgin 2.0 Beta 7 mit SSL Support

Wenn man Pidgin ohne spezielle Parameter kompiliert hat es standardmäßig keinen TLS/SSL Support. Um dies zu ändern benötigt man zunächst die folgenden Pakete.

sudo apt-get install libgnutls-dev libgnutls13

Sind diese Pakete installiert kann es weitergehen mit dem Kompilieren von Pidgin. Dazu muss man configure spezielle Parameter übergeben.

./configure –enable-gnutls=yes

Danach kommt dann noch wie üblich

make && sudo make install

wenn man jetzt Pidgin startet kann man auch auf SSL und TLS Verschlüsselte Verbindungen zurückgreifen.

VMware Server für Feisty

Seit dem letzten Sonntag (27. April) ist der VMware Server in den Canonical Commercial Repositories enthalten, und kann absofort kostenlos von dort bezogen werden.
Um diese Paketquelle nutzen zu können muss man diese vorher zur eigenen sources.list hinzufügen.

deb http://archive.canonical.com/ubuntu feisty-commercial main

Anschließend kann man das Paket vmware-server über Synaptic oder die Konsole mit apt-get oder aptitude installieren. Kurz vor Ende der Installation wird eine Seriennummer abgefragt die man durch eine kostenlose Registrierung auf VMware.com erhält.vmware_server_console.png

Nach einer erfolgreichen Installation erhält man unter Anwendungen > Systemwerkzeuge die VMware Server Console.

Nach dem Start kann man auswählen ob man eine Verbindung zu einer VMware Server Installation auf dem lokalen Rechner oder auf einem entfernten Host aufbauen will.

vmware_server_console1.pngWenn dann eine Verbindung erfolgreich aufgebaut wurde erscheint die eigentliche Servermanagementconsole. Diese ähnelt vom Aufbau her sehr der VMware Workstation Version.

Allerdings erscheint beim Erstellen einer virtuellen Maschine der Hinweis das diese später nicht kompatibel ist mit ESX 2.x, GSX 3.x, ACE 1.x und Workstation 4.x

Ich habe noch nicht soviel ausprobiert da ich selber gerade eben erst darauf gestossen bin, habe allerdings bis lang einen sehr positiven Eindruck, und bin froh das  sich nach doch etwas längerer Zeit mal wieder etwas in den Canonical Repositories getan hat.